Germanische Räucherungen greifen auf die Kräuter-, Holz- und Harzkenntnis der nordischen und germanischen Völker zurück und erleben seit einigen Jahrzehnten eine intensive Wiederentdeckung. Im Gegensatz zur Räucherpraxis des Orients oder Südamerikas arbeiten germanische Räucherungen ausschließlich mit einheimischen Pflanzen der mittel- und nordeuropäischen Botanik.
Typische Pflanzen sind Wacholder, Beifuß, Schafgarbe, Königskerze, Eichenrinde, Birkenrinde, Kiefernharz, Wacholderspitzen, Eisenkraut und Holunder. Diese Pflanzen wurden in der Edda und in Kräuterbüchern des Mittelalters beschrieben und sind eng mit den nordischen Göttern, Runen und Jahreszeitenfesten verbunden. Besonders zu den Blóten (Opferfesten) und in den Rauhnächten spielten Räucherungen eine zentrale Rolle.
Verwendung: Gemischt oder einzeln auf Räucherkohle geben. Besonders kraftvoll zu den germanischen Festzeiten und im Freien, in der Natur.
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